Die Geschichte des Fichtelgebirges

Das Fichtelgebirge - eine Landschaft mit vielen Geschichten und voller Geschichte: Skelette in schaurig dunklen Höhlen, verfallenen Burgruinen über den Tälern oder barocke Lebensfreude in Kirchen und Palästen. Liebhaber, die gern die Vergangenheit durchstöbern, werden schnell bemerken: Das Fichtelgebirge bietet eine faszinierende Vielfältigkeit.
Im Fichtelgebirge lassen sich bis in die Steinzeit Spuren menschlichen Lebens zurückverfolgen. Das heutige Gebiet lag in der letzten Eiszeit in einer Zone ohne Eis. Das hatte Vorteile für die einheimische Bevölkerung - und zwar in zweierlei Hinsicht: In den eisfreien Gewässern gab es genügend frischen Fisch und somit ausreichend Nahrung. Höhlen oder Felsdächer boten Wohnmöglichkeiten für die fränkische "Urbevölkerung".

In der frühen Geschichte siedelten sich Kelten in der Region an. Sie errichteten riesige Ringwälle, wie sie heute das Walberla bei Forchheim aufweist.

Die Mittelgebirgslandschaft Fichtelgebirge war nie eine politische und wirtschaftliche Einheit. Später, im Mittelalter und bis weit in die Neuzeit konnte keine Einigung gefunden werden. Die Geschichte dieser Region bestimmen die mächtigen Städte an der Peripherie: Bayreuth, Nürnberg und vor allem Bamberg. Eine Änderung brachte erst der Wiener Kongreß mit sich, als sich das Königreich Bayern fränkische Gebiete einverleibte.

Türmchen 
"Türmchen" auf dem Waldstein
Ruine
Burgruine

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